Jetzt wird es heiß – mit diesem Motto startete der Abend am 29.7. Was
tut man, wenn einem heiß ist? Man springt in das kalte Wasser. Das tat
ich diesen Abend – zum ersten Mal war ich Toastmaster des Abends.
Annette ging mit dem Wort des Abends zurück in die 70er Jahre:
„Trockenshampoo“.
Christian Bl gab einen Tip des Abends mit praktischem Bezug: wie
gestalte ich eine Stegreifrede? In Kürze: es sind drei Schritte:
Argument Pro – Argument Kontra (oder umgekehrt)– Schlussfolgerung.
Den Witz präsentierte Heike Gr, gefolgt von einer Premiere außer
Plan: das „Experiment des Abends“: Sarah zeigte uns, wie man Gedanken
lesen kann. Jemand denkt sich eine Zahl aus und einige mathematische
Rechenschritte später konnte Sarah die Zahl nennen ohne die
Ursprungszahl zu kennen. Die ideale Unterhaltung für einen geselligen
Abend!
Selma fragte in ihrer vorbereiteten Rede: Wieviel Wahrheit darf es
sein? Mit viel Schauspielerei thematisierte sie die Frage, wie
diplomatisch man die Wahrheit bei Bewerbungsgesprächen abmildern darf
/ soll.
Was lasse ich in meinen Kopf hinein und wie beeinflusst es mich? Was
ich an Medien konsumiere zeigt auch wer ich bin – Thomas Rose gab uns
in seiner vorbereiteten Rede viele Impulse zum Weiterdenken.
Das war es dann schon mit den vorbereiteten Reden, dafür stellte
Christian Bl als Stegreifredenmoderator sechs Personen in je eine
schwierige Situation, die eine Antwort erforderte. Alle folgten dem
vom Christian Bl vorgestellten Schema, Pro, Kontra, Schlußfolgerung.
Christian Ba wurde mit der Wahl konfrontiert, ob er als
Strumpwarenfabrikant seine Firma durch die Krise führen soll oder
alles verkaufen soll und dann das süße Leben in der Karibik geniessen
soll.
Gunter sinnierte über den Sinn oder Unsinn der Mülltrennung.
Sarah befand sich plötzlich alleine am Karibikstrand: sollte die
die freundliche Einladung des fremden Mannes auf ein kühles Getränk
annehmen?
Unser Gast Stefan sollte nun seinen ungeliebten Chef bekochen zwecks
Karriereoptimierung. Was tut man alles für seine Karriere oder auch
nicht?
Elisabeth war vom stundenlangen Besuch in Paris total müde,
aber da war noch am anderen Ende der Straße eine alte Dame, die Hilfe
brauchte. Seinem Körper Gutes tun oder der alten Dame Gutes tun?
Costa als weiterer Gast fand sich in einer „Blind Job“ Spieleshow wieder.
Wir Zuhörer und Zuschauer hatten viel Spaß.
Nun noch in Kürze:
Nach der Pause bewertete Carsten K die Rede (oder eher
Performance) von Selma. Heike Gr gab ihren Eindruck von Thomas
Rede wieder.
Florian bewertete die Stegreifreden.
Unseren Sprachstil spiegelte uns Thomas wieder – sehr hilfreich,
gefolgt von Christian Ba mit dem Gesamteindruck des Abends.
Elisabeth zählte dann noch unsere Füllwörter.
Zum Abschluß habe ich dann die wohlverdienten Preise verliehen.
Fazit: Toastmaster zu sein macht Spass. Und zur Nachahmung empfohlen.
Christian Sch
Am 07.02.2012 um 19:15
Thema: Officer Workshop
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