Rheinredner

Rheinredner-Review – Clubabend am 26.08.10

Am vergangenen Donnerstag hatten wir einen der erfolgreichsten Abende in der Rheinredner-Geschichte: Es gab eine rekordverdächtige Anzahl an Reden, eine rekordverdächtige Anzahl an Rednern, die das Zeitlimit rissen, und das alles in einer Rekordzeit!

Es wurde ein langer Abend, der viel Unterhaltung bot. Der Saal war voll gepackt: Gleich vier Gäste beehrten uns, und es ging gleich gut los: Oliver übernahm den Job als Wortgeber des Abends. Überraschend viele von uns wussten später mit dem Wort “Holzclogs” etwas anzufangen – von dem übrigens das Wort “Sabotage” abstammt. Christian Bl wies uns noch einmal auf das Handbuch Competent Leadership hin, und Thomas brachte den Saal mit einem Witz über einen tragischen Zwischenfall mit einem vergifteten Bier zum Lachen.

Als erster Redner trat unser neues Mitglied Markus mit seinem Eisbrecher auf. Souverän berichtete er uns über sein StressFrey-Institut, das dem Burnout keine Chance gibt und einigen von uns sicher wertvolle Tipps im Umgang mit Zeitmanagement geben kann. Toller erster Auftritt!

Elisabeth wies uns in die Kunst des Fragens ein. Als geübte Fragerin kannte sie gleich eine ganze Reihe an Fragetypen – über zirkuläre Fragen bis hin zu Wunderfragen. Der Appell jedoch war ein anderer: “Frag mich doch!” lautete ihr Titel, und trug der Erfahrung Rechnung, dass wirkliches persönliches Interesse nur bei wenigen Gesprächspartnern zu finden ist (Rheinredner natürlich ausgeschlossen). Wer Probleme mit Fragen hat, kann sich jedoch immer an Elisabeth wenden :-)

Steve erklärte uns sein Erfolgsrezept: Leichtigkeit. Erfolg, so findet er, macht nicht immer Spaß, viel wichtiger sei der Weg dahin. Keine großen Lasten, kein wertvoller Besitz, nichts Materielles, das eine Bürde darstellt auf dem Weg zum Gipfel – so geht es leichter voran im Leben. Eine interessante Lebensphilosophie.

Carsten K präsentierte uns mit Beamer und Laptop einen Vortrag über schwarze Schwäne, eine Metapher für technologische und gesellschaftliche Veränderungen, die unvorhersehbar sind. Die Zukunft ist unvorhersehbar, daher brauchen wir nicht nur einen einzigen Plan, sondern flexibles Reagieren – sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft. Viele interessante Infos, gepackt in eine 20-minütige Rede – unser Präsident zeigte großen Redesport.

Thomas trat darauf ein zweites Mal auf die Bühne und hielt eine Lobrede auf Christian Ba, der frei nach einem Kennedy-Zitat aufopferungsvoll für die Belange der Mitglieder eingetreten ist. Frage nicht, was Dein Klub für Dich tun kann…

Steffis Stehgreifreden-Kandidaten wurden kräftig herausgefordert: Christian Ba zeigte uns seine beste Yoga-Übung, Ark schickte verschüttete Bergleute auf Diät, Annette überzeugte als Herzblatt-Susi.

Ein Dank geht an alle Mitglieder, die eine Rolle übernommen haben und an die, die den Abend zum Erfolg machten.

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