Am vergangenen Donnerstag hatten wir einen der erfolgreichsten Abende in der Rheinredner-Geschichte: Es gab eine rekordverdächtige Anzahl an Reden, eine rekordverdächtige Anzahl an Rednern, die das Zeitlimit rissen, und das alles in einer Rekordzeit!
Es wurde ein langer Abend, der viel Unterhaltung bot. Der Saal war voll gepackt: Gleich vier Gäste beehrten uns, und es ging gleich gut los: Oliver übernahm den Job als Wortgeber des Abends. Überraschend viele von uns wussten später mit dem Wort “Holzclogs” etwas anzufangen – von dem übrigens das Wort “Sabotage” abstammt. Christian Bl wies uns noch einmal auf das Handbuch Competent Leadership hin, und Thomas brachte den Saal mit einem Witz über einen tragischen Zwischenfall mit einem vergifteten Bier zum Lachen.
Als erster Redner trat unser neues Mitglied Markus mit seinem Eisbrecher auf. Souverän berichtete er uns über sein StressFrey-Institut, das dem Burnout keine Chance gibt und einigen von uns sicher wertvolle Tipps im Umgang mit Zeitmanagement geben kann. Toller erster Auftritt!
Elisabeth wies uns in die Kunst des Fragens ein. Als geübte Fragerin kannte sie gleich eine ganze Reihe an Fragetypen – über zirkuläre Fragen bis hin zu Wunderfragen. Der Appell jedoch war ein anderer: “Frag mich doch!” lautete ihr Titel, und trug der Erfahrung Rechnung, dass wirkliches persönliches Interesse nur bei wenigen Gesprächspartnern zu finden ist (Rheinredner natürlich ausgeschlossen). Wer Probleme mit Fragen hat, kann sich jedoch immer an Elisabeth wenden
Steve erklärte uns sein Erfolgsrezept: Leichtigkeit. Erfolg, so findet er, macht nicht immer Spaß, viel wichtiger sei der Weg dahin. Keine großen Lasten, kein wertvoller Besitz, nichts Materielles, das eine Bürde darstellt auf dem Weg zum Gipfel – so geht es leichter voran im Leben. Eine interessante Lebensphilosophie.
Carsten K präsentierte uns mit Beamer und Laptop einen Vortrag über schwarze Schwäne, eine Metapher für technologische und gesellschaftliche Veränderungen, die unvorhersehbar sind. Die Zukunft ist unvorhersehbar, daher brauchen wir nicht nur einen einzigen Plan, sondern flexibles Reagieren – sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft. Viele interessante Infos, gepackt in eine 20-minütige Rede – unser Präsident zeigte großen Redesport.
Thomas trat darauf ein zweites Mal auf die Bühne und hielt eine Lobrede auf Christian Ba, der frei nach einem Kennedy-Zitat aufopferungsvoll für die Belange der Mitglieder eingetreten ist. Frage nicht, was Dein Klub für Dich tun kann…
Steffis Stehgreifreden-Kandidaten wurden kräftig herausgefordert: Christian Ba zeigte uns seine beste Yoga-Übung, Ark schickte verschüttete Bergleute auf Diät, Annette überzeugte als Herzblatt-Susi.
Ein Dank geht an alle Mitglieder, die eine Rolle übernommen haben und an die, die den Abend zum Erfolg machten.
Liebe Rheinrednerinnen und Rheinredner,
es sah im voraus aus wie ein Sommerloch-Meeting, doch ich hatte mich getäuscht. Sommerloch?! – keine Spur. Unsere Mitglieder wurden zudem noch massiv verstärkt durch 5! Gäste. Und von der Stimmung, Lust und Laune konnten wir am Donnerstag das gewohnte “normale” Niveau locker halten.
Nach einer ausführlicheren Begrüßungs- und Erklärungsphase ging es dann sogleich los mit Steffi mit dem Wort des Abends: “Gewürz”. Besonders der Tipp, dass man ohne weiters mehrere kleine Peperonischoten (die sehr gesund sind) runterschlucken kann, ohne innerlich zu “verbrennen” erregte einige Aufmerksamkeit. Ich, für meinen Teil, habe mich noch nicht entschlossen (will sagen getraut) dieses Experimient im Selbstversuch durchzuführen. An der Überzeugungskraft von Steffis Vortrag hat es allerdings nicht gelegen.
Der anschließende Tipp des Abends kam von mir. Kleinere Rollen, wie Füllwortzähler, sind sehr wertvoll für die Entwicklung des Redners. Sie sollten wir keinesfalls unterschätzen. Der gelungene Witz von Thomas führte uns dann in die heiße Phase unseres Abends.
Anja legte los mit ihrem Vortrag über “Wandel und Notwendigkeit oder Herausforderung”. Erschien der Redetitel zuerst etwas holprig so stellte sich der Inhalt ganz anders dar. Wie soll man der Informationsdichte und -vielfalt im heutigen Berufsleben gerecht werden. Das dies im wesentlichen auch an der (positiven) Einstellung des Betroffenen liegt, hatte uns Anja gut erklärt. Weiterhin zeigte sie uns ein Werkzeug, mit dem man die Stand seines Wissens grafisch darstellen kann, das Johari-Fenster. Wie wir dieses Wissen mit dem Halten von Reden und Feedback erweitern können demonstrierte Anja danach. Toll gemacht.
“Reden ohne Schutzschild”. Die Rede von Christian S. war nicht nur sehr gut strukturiert und nachvollziebar. Durch die eingebrachten persönlichen Erfahrungen von Christian, durch die souveräne und bildhaft dargestellten Inhalte konnte die Rede auf breiter Front überzeugen. Und worüber sprach er? Über die Notwendigkeit der Übereinstimmung von Redethema und der eigenen Persönlichkeit bzw. der eigenen Meinung. Ausgezeichnet!
Der Stegreifredenteil verlief allerdings nicht wie erwartet. Jedenfalls nicht wie wir Rheinredner es erwarteten. Bis auf eine Ausnahme. Selma hatte sich etwas besonders einfallen lassen. Sie schickte Sarah, Oliver, Oliver und Waltraud gleichzeitig auf die Bühne und ließ sie germütlich Platz nehmen. Jeweils eine Person bekam eine Aufgabe, die anderen 3 mußten zwar stumm bleiben, konnten aber ihre Meinung durch Gesten und Mimik zum Ausdruck bringen. Die Situationen waren so vielfältig wie ihre Orte: vom Wartezimmer beim Arzt bis zum Treffen der Kandidaten vor einem Bewerbungsgespräch, von der Schwangerschaftsberatung bis zum Treffen der Kontrahenten unmittelbar vor einem Gerichtstermin. Nicht nur die Stegreifredner brillierten auch die “Stummen” gaben Ihr bestes. So war z.B. die Darstellung der “stummen” Schwangeren von Sarah, ein besonderes Erlebnis.
Was gab es sonst noch zu berichten? Zwei Rede-Bewertungen von Florian und Christian Ba., eine ausführliche Stegreifredenbewertung von Heike, eine Kombi-Bewertung von Thomas zu den Themen Sprachstil und Gesamtbewertung. Alles in der gewohnten hochwertigen Rheinredner-Qualität.
Zu guter Letzt ein Dankeschön für die Füllwortzählerin Steffi, die Zeitnehmerin Sarah und die Kamerafrau und Wahlhelferin Waltraud.
Die Initiatorinnen Annette Eichler und Selma Yar, beide Mitglieder bei den Rheinrednern saßen eines schönen Tages bei Kaffee und Rhabarberschorle im Haus Müller und dachten sich:
„Bei unseren Clubabenden werden so viele gute, unterhaltsame, informative und inspirierende Reden gehalten, es ist doch schade, wenn die nur im Rahmen der Clubabende zu hören sind.“
Also war schnell klar, wir brauchen eine öffentliche Veranstaltung!
„Schön Reden“ ist ein monatliches Format, das interessierten Rednern eine Plattform bietet, in entspannter Atmosphäre vor einem öffentlichen Publikum aufzutreten.
Am 10. August war es so weit. Wir gingen in die erste, gut besuchte Runde von „Schön Reden“ und blicken auf eine erfolgreiche Premiere zurück mit ausgezeichneten vorbereiteten Reden und herausragenden, eloquenten und unterhaltsamen Publikumsbeiträgen.
Am 7. September geht es in die zweite Runde mit einem weiteren Abend Schön-Reden.
WANN & WO?
Wann: Dienstag, den 07.09.2010
Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00
Eintritt: 5,00 €
Wo: Chlodwig Eck, Annostr. 1-3, 50678 Köln
3 in 1 Angebot für Hungrige: 3 Tapas, 1 Teller

Topredner, Improvisation und Livemusik
A quick post to say Thanks to everybody who attended the meeting last Thursday and who contributed to make it a fun and successful experience. You’ve all made a lasting impression on our guests!
Jetzt wird es heiß – mit diesem Motto startete der Abend am 29.7. Was
tut man, wenn einem heiß ist? Man springt in das kalte Wasser. Das tat
ich diesen Abend – zum ersten Mal war ich Toastmaster des Abends.
Annette ging mit dem Wort des Abends zurück in die 70er Jahre:
„Trockenshampoo“.
Christian Bl gab einen Tip des Abends mit praktischem Bezug: wie
gestalte ich eine Stegreifrede? In Kürze: es sind drei Schritte:
Argument Pro – Argument Kontra (oder umgekehrt)– Schlussfolgerung.
Den Witz präsentierte Heike Gr, gefolgt von einer Premiere außer
Plan: das „Experiment des Abends“: Sarah zeigte uns, wie man Gedanken
lesen kann. Jemand denkt sich eine Zahl aus und einige mathematische
Rechenschritte später konnte Sarah die Zahl nennen ohne die
Ursprungszahl zu kennen. Die ideale Unterhaltung für einen geselligen
Abend!
Selma fragte in ihrer vorbereiteten Rede: Wieviel Wahrheit darf es
sein? Mit viel Schauspielerei thematisierte sie die Frage, wie
diplomatisch man die Wahrheit bei Bewerbungsgesprächen abmildern darf
/ soll.
Was lasse ich in meinen Kopf hinein und wie beeinflusst es mich? Was
ich an Medien konsumiere zeigt auch wer ich bin – Thomas Rose gab uns
in seiner vorbereiteten Rede viele Impulse zum Weiterdenken.
Das war es dann schon mit den vorbereiteten Reden, dafür stellte
Christian Bl als Stegreifredenmoderator sechs Personen in je eine
schwierige Situation, die eine Antwort erforderte. Alle folgten dem
vom Christian Bl vorgestellten Schema, Pro, Kontra, Schlußfolgerung.
Christian Ba wurde mit der Wahl konfrontiert, ob er als
Strumpwarenfabrikant seine Firma durch die Krise führen soll oder
alles verkaufen soll und dann das süße Leben in der Karibik geniessen
soll.
Gunter sinnierte über den Sinn oder Unsinn der Mülltrennung.
Sarah befand sich plötzlich alleine am Karibikstrand: sollte die
die freundliche Einladung des fremden Mannes auf ein kühles Getränk
annehmen?
Unser Gast Stefan sollte nun seinen ungeliebten Chef bekochen zwecks
Karriereoptimierung. Was tut man alles für seine Karriere oder auch
nicht?
Elisabeth war vom stundenlangen Besuch in Paris total müde,
aber da war noch am anderen Ende der Straße eine alte Dame, die Hilfe
brauchte. Seinem Körper Gutes tun oder der alten Dame Gutes tun?
Costa als weiterer Gast fand sich in einer „Blind Job“ Spieleshow wieder.
Wir Zuhörer und Zuschauer hatten viel Spaß.
Nun noch in Kürze:
Nach der Pause bewertete Carsten K die Rede (oder eher
Performance) von Selma. Heike Gr gab ihren Eindruck von Thomas
Rede wieder.
Florian bewertete die Stegreifreden.
Unseren Sprachstil spiegelte uns Thomas wieder – sehr hilfreich,
gefolgt von Christian Ba mit dem Gesamteindruck des Abends.
Elisabeth zählte dann noch unsere Füllwörter.
Zum Abschluß habe ich dann die wohlverdienten Preise verliehen.
Fazit: Toastmaster zu sein macht Spass. Und zur Nachahmung empfohlen.
Christian Sch
Vorhang auf – das Theater sind wir! Eine Vorstellung mit Ansteckungspotential durften wir am letzten Donnerstag erleben. Mit sagenhaften sechs Gästen war unser Abend gut besucht.
Premiere hatte ein Fremd-Wort des Abends – Dedikodu – Klatsch und Tratsch auf türkisch! Herzlichen Dank an Selma, die uns damit wirklich herausgefordert hat. Nach dem Tipp des Tages von Jennifer über Leute, die aus ihrem schlechten Ruf das Beste machen und dem Witz des Abends von Jannis über den Zusammenhang von Keksen und Beerdigungen folgten drei vorbereitete Reden.
Jennifer hat uns an ihrer Begeisterung über Persönlichkeitstrainings mit Pferden teilhaben lassen – insbesondere Führungskräfte können hier lernen, dass jede Aktion eine Reaktion provoziert! Die Fähigkeit, immer wieder positiv auf neue Dinge zuzugehen und konsequent zu sein, kann man im Umgang mit Pferden also wunderbar trainieren. Vielen Dank für eine schöne Rede, die Jannis als Bewerter u.a. mit einer enormen qualitativen Verbesserung von der ersten zur zweiten Rede goutierte und Jennifers Bühnenpräsenz hervorhob!
Claudia war auf Reisen in fernen Ländern. Die große Hitze in Israel verbunden mit einer Unmenge von Reiseerlebnissen im heiligen Land hat sie uns überzeugend und mit vielen Beispielen dargelegt. Wir wurden unter anderem von Marco Polo inspiriert! Claudias Zitat konnte die Toastmasterin des Abends so schnell nicht behalten, aber er hat unter anderem gesagt: Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe… wir hätten noch Stunden weiter zuhören können
Christian Schmidt bewertete die Rede im Anschluss vorbildlich und stellte die Struktur klar heraus. Vielen Dank für die Inspiration!
Christian Block machte dem Motto des Abends alle Ehre und schauspielerte par exellence! Eine Rede über Stegreifreden – sehr eindrücklich war der Wechsel zwischen “Oh nein – ich bin Opfer einer Stegreifrede” und “Ja – ich halte eine Stegreifrede und gehe das ganze positiv an!” Thomas hat das Stilmittel des Schauspielerns sehr differenziert und als meisterhaft durchgeführt – bewertet. Vielen Dank!
Die darauf folgende Stegreifredensession mit fünf an der Zahl war eine bunte Mischung zwischen Gästen und Mitgliedern! Mustafa mit dem Stichwort Rheinredner – Martin und das Thema “Männer” – Annette und das “Wetter” – Christian mit Dedikodu/Klatsch und Tratsch – und Matthias mit einem Dreiklang aus “Koffer-Klavier-Berlin” – eine echte Herausforderung. Wir hatten viel Spaß mit Euch!
Die Bewertung der Stegreifreden – oder soll man sagen – Szenen einer Ehe – wurden von Sarah mit humorvollen Seitenhieben auf Christian Bahß berfrischend und inspirierend dargebracht. Auch die Sprachstilbewertung von Heike war sehr differenziert und hat uns mal wieder an den korrekten Gebrauch von Wörtern und Unwörtern erinnert! Selma fasste den Abend für uns zusammen mit viel Lob und Ermutigung – danke dafür. Christian Bahß hat die Füllwörter penibel gezählt und freundlicherweise nur sehr wenige davon gefunden.
Herzliche Grüße von Elisabeth
Bereits Dienstagabend waren alle Rollen für unseren Clubabend am Donnerstag besetzt. Wiederum ist es uns gelungen, durch rechtzeitige Vorbereitung gute Startbedingungen für konzentriertes und entspanntes Lernen zu schaffen.
Nachdem der Spielleiter die Regeln des Abends erläutert hatte, sorgten Selma, Christian Bl. und Rainer mit Wort, Tipp und Witz des Abends für Auflockerung der Mitspieler. Nacheinander betraten Steffi, Elisabeth, Jannis und Thomas dann die Bühne und gaben Ihre Reden zum Besten. Obwohl Steffi, Elisabeth und Jannis an diesem Abend erst ihre zweite bzw. dritte Rede hielten, folgten sie nicht nur den Projektvorgaben sondern gingen deutlich darüber hinaus. Sie inspirierten uns, forderten uns zum Handeln auf und berührten uns mit persönlichen Erlebnissen.
Die Herausforderung für die Stegreifredner/innen bestand diesmal nicht im Folgen der inhaltlichen Vorgabe – Christian Bl. gab nur ein Wort vor – aber in der Strukturvorgabe, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Rede zu berücksichtigen. Alle Redner/innen nahmen die Aufgabe an und lösten sie vorbildlich und mit blauem Ball in der Hand. Besonders gut hat mir der wohl klingende Schweizer Akzent im Deutsch unseres Gastes gefallen, der eine souveräne und interessante Rede ablieferte.
Wie wir wissen, verlangen Bewertungsreden analytisches Denken, Einfühlungsvermögen und im engen zeitlichen Rahmen der Clubabende Schnelligkeit bei der Strukturierung. Steve, Selma, Heike und Carsten bewiesen, dass sie über das Können verfügen und wirkten dabei ganz locker. Elisabeth, die an diesem Abend mit einer vorbereiteten Rede und der Sprachstilbewertung gleich zwei anspruchsvolle Aufgaben übernommen hatte, zeigte kurz und knackig gelungene und zu verbessernde Formulierungen auf. Formulierungen und Wörter, die wir gleich ganz lassen sollten, nannte uns anschließend Thomas in seinem Bericht des Fülwortzählers.
Markus, unser Gesamtbewerter von den Berliner Spreerednern, fand viele lobende Worte für Atmosphäre, Rahmenbedingungen und Außenauftritt der Rheinredner und “gestand ein”, dass die SR einige gute Ideen der RR “kreativ kopiert” hätten. Was er nicht erzählte, war, dass die RR durch die SR zur Einführung und Umsetzung von Videoaufnahmen, der Rolle des Sprachstilbewerters und der Füllwortzählerglocke inspiriert wurden. Ein toller Austausch, den wir uns für die gesamte Toastmasters-Gemeinschaft wünschen. Nur mit einem lebendigen und oft uneigennützigen Austausch werden wir effektiv und effizient viele Menschen erreichen und über das Angebot der Toastmasters informieren können und ihnen die fördernde Lernumgebung schaffen können, die sie zur optimalen Entfaltung ihrer Kommunikations- und Führungsfähigkeiten benötigen.
Ob Spielen das Lernen positiv oder negativ beeinflusst, mag jede/r Teilnehmer/in für sich entscheiden. Ich jedenfalls, habe einen Null-Fehler-Lauf als Toastmaster des Abends hingelegt und werde daran arbeiten, in Zukunft spielerischer an Lernaufgaben heranzugehen.
Euer Toastmaster des Abends
Christian Ba
In spite of the summer heat we had a full agenda and an inspiring meeting last Thursday with four fully prepared and excellently presented speeches. Pursuant to our motto all speakers where working hard to “push their own personal limits” a little bit further. As you might know, we can never delete our limits. We can only push them a little bit further, creating a new circle in which we will have to live till we go and push again.
With his tip of the evening Ark invited us to visit the largest oil refinery of Europe and Christian Block’s joke confronted us with a situation you don’t want to experience while visiting your GP (general practitioner = Hausarzt). The word of the evening was “migration” (by Thomas) and all speakers where trying to include this word while migrating out of their comfort zone into their learning zone.
Both Jannis and Jennifer presented their icebreaker speech. Thanks to both of them for letting us know what drives them, what they like and what they ponder. Ark has given us interesting insights about the consequences of a European legislation that bans the use and production of light bulbs in due course. Finally, Florian has taught us an incredible principle that, if applied correctly, will hinder us not to become angry only because somebody else is angry. We all have the freedom to chose our response to given stimuli. We don’t even have to applaud after a speech – phew! Great concept. No wonder Florian won the award for the best prepared speech.
Table topics where given by Annette who came up with a awesome idea of topics: The speakers had to comment on the wisdom they found inside Chinese fortune cookies that Annette brought along. Klaus won the award for the best presentation and Annette reaped the award for the best usage of the word of the evening as she mulled over the possibility of migrating cookies.
The best evaluation was given by Claudia who later (in the Rolands Eck) took the opportunity to polish her language skills as she conversed with two Chinese guests.
Yeah, the Rolands Eck. As usual the meeting was continued there. The time spent there is at least as important as the meeting it self (alas, it is far more expensive).
The meeting was closed round 2AM. Short night for some of us again. A price I love to pay for spending time with such an incredible gang as the Rheinredner.
Next Thursday we will playfully learn about playful learning.
Looking forward to meeting you there guys.
Cheers for now,
Thomas
4:0 hat Deutschland im Achtelfinale Argentinien vom Platz gefegt. Was für ein Wahnsinn! Der wirkliche Wahnsinn hatte aber bereits am Donnerstag begonnen. Trotz gefühlter Temperaturen, die dem Wüstenklima Paroli bieten konnten, versammelten sich 17 Unerschrockene im “angenehm” temperierten Großen RheinRedner-Saal.
Wie immer wurden wir von unserem Präsidenten (?) Christian Ba. begrüßt; auch die Gäste wurden in einer Kleinst-Befragung nach Ihren wahren Motiven und Erwartungen durchleuchtet. Einer kurzen Intro durch unseren TdA (also mir) folgte das Wort des Abends “Kümmerer” (auch von mir). Die Bedeutung des Kümmerers bei den RR ist ganz einfach, wurde uns vermittelt. Nicht nur der Präsident ist der Kümmerer, nicht nur die Officer, sondern jedes einzelne Mitglied ist Kümmerer. Jedes einzelne Mitglied trägt durch sein Kommen, sein frühzeitiges Übernehmen von Rollen und sein Engagement zum eigenen aber auch zum Wohle des “Clubbes” (Thomas bitte verzeih!) bei. So macht eine Übernahme von Rollen auch über eine Woche im Voraus Sinn. Das heißt auch in einfachen Worten: Kümmerer sein. Anmerkung des Verfassers: Diese ungewöhnlich lange Betrachtung des “Wort des Abends” kann man sich als TdA bei der Rückbetrachtung auch mal erlauben. Das sind halt die Freiheiten eines TdA. Probiert es mal aus.
Aber nun wieder zu dem weiteren Ablauf des Abends. Özlem gab uns Gesundheitstipps, um uns fit zu halten. Wie überzeugend Özlam dabei war kann man daran erkennen, dass wir sehr folgsam waren und nach dem Abend unseren Flüssigkeitshaushalt durch die Zuführung von liquiden Mitteln (meist irgendwelche gelblichen Sachen mit gesundem Hopfen) stärkten. Anschließend Anja mit einem Witz, der nicht nur mich vom Hocker riss.
Dann liefen die Gladiatoren ein: Christian S. mit seiner Überzeugungs-Rede über Banken, mit und ohne Verantwortung. Genial war seine Analogie zum Betanken des eigenen Autos, was sich wie ein roter Faden durch den Vortrag zog und schwierige Zusammenhänge für uns leicht und einfach begreifbar machte. Fazit: Sehr gelungen. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, das Christian S. sich mit dem Tankwart als “Kümmerer der Tankstelle” mit der schönsten Verwendung des Wort des Abends durchsetzte. Also beim nächsten Tanken daran denken!
Ingmar hatte danach seinen großen Auftritt. Wer beim Titel seiner Rede “Rot sein” an Politisches, Sonnenbrandähnliches oder Indianer dachte, lag weit, weit daneben. Vielmehr ging es im besten Storytelling um die Typisierung von Menschen. Grün als ausgeglichener, ruhiger Typ, rot als eher extrovertierter, aber auch aufbrausender Typ. Wie sich Probleme mit einer Farbmischung lösen lassen, wurde uns schnell klar am Beispiel einer dramatischen Obdachlosen-Betrunkenen Geschichte. Fazit: Manchmal sollte man in seinen eigenen Farbeimer schauen und ab und zu etwas anderen Farbstoff beimengen. Wundervolle Story!
Genug entspannt liebe Rheinredner. Jetzt kommen wir zum Schnellschuß-Teil:
Elisabeth gab mit einer Aufgabe mit aktuellem Bezug das Feuer frei. Bundesversammlung: Wahl des Bundespräsidenten konnte auch im 3. Wahlgang nicht erfolgreich durchgeführt werden. Gast Claus hatte diese heikle, staatstragende Aufgabe zu lösen. Geschickt wiederholte er die Beschreibung der Ausgangssituation (um Zeit zu gewinnen) und legte los. Kleines Fazit: manchmal ist es schade, das die Politik sich nur schwer beieinflussen läßt.
Falschparkerin Annette mußte sich anschließend mit einem Ordnungshüter am Clowigplatz rumschlagen. Für Überraschung sorgte Annette, die nach einer Frage an den Polizisten plötzlich ruhig blieb. Hatte etwa die schlagfertige Annette einen Blackout? Unmöglich! Und doch, es blieb für einige lange Sekunden ganz still. Wie selbstverständlich brach Annette in diese Stille hinein mit Ihrer Frage: “Warum sagen Sie denn nichts, Herr Polizist?” Wow! Ein Raunen ging durch die Menge (zumindest habe ich es so empfunden). Ein stilistisches Mittel der Extraklasse. Sollte man sich für eigene Stegreifreden merken. Und als Lösung ihrer Aufgabe lud Annette den sprachlosen Polizisten einfach auf ein Kölsch ein. Ein typisch kölsches Mädsche.
Gast Jannis (und nun neues Mitglied bei den RR: HERZLICH WILLKOMMEN!) wurde zum WDR eingeladen und sollte die RR erklären: Was sind RR? Verblüffend seine Antwort: “Ich weiß es nicht. Aber ich habe eine Vorstellung…” Manchmal muss man beim Stegreifreden nur geradeheraus und ehrlich sein. Zuviel Fantasie ist manchmal kontraproduktiv. Fazit: elegant die Redeaufgabe gelöst. Und was seine Vorstellung über die RR angeht: das Jannis seinen Eisbrecher bereits am kommenden Donnerstag hält, ist doch wohl Erklärung genug (erinnert mich übrigens an das frühe Tor von Müller gegen Argentinien in der 3. Minute, und wie das Spiel ausgegangen ist, habe ich schon erwähnt.).
Und noch eine Anmerkung: Jenny wird ebenfalls jetzt am kommenden Donnerstag “durchs Eis brechen”. Saubere Leistung!!
Gunter stand vor der Herausforderung als unerwarteter RR-Präsident getreu dem Motto: “Es geht weiter rückwärts” sich etwas einfallen zu lassen. Um ehrlich zu sein: bei Gunter erwarte ich immer das Unerwartete. Und so kam es auch. Er demonstrierte das Motto vorbildlich – durch Rückwärtsgehen. Schön wie unser Treasurer sich in der Rückwärtsbewegung übte und uns staunen ließ. Wirklich keine schlechte Idee.
Diese famosen Redebeiträge wurden von unseren bewährten Bewertern: Erdal, Carsten N. (vorbereitete Reden) und Anja (Stegreifreden) bewertet. Bewertet haben aber die bewertungsrelevanten Beiträge auch unsere anderen, hochklassigen Bewerter, nämlich Annette (Sprachstil), Thomas (Allgemeine Bewertung, übrigens auch als Kameramann und CL-Bewerter unterwegs) und Sarah (Füllwortzählerin). Unterstützt haben zusätzlich noch Özlem (Wahlhelferin) und Christian S. (Zeitnehmer).
Danach kam der Auftritt der 2 Matadore: Christian Ba. als Präsident und Carsten K. als Präsident.
Christian Ba. beeindruckte mit einer Vorstellung der Arbeit und der zahllos erscheinenden Erfolge des bisherigen Officer-Teams. Besonderen Dank dafür geht an:
Christian Ba., Florian, Thomas, Ark, Annette, Daniel, Gunter und Heike.
Das war ein glattes 8:0!!!
Carsten K. stellte anschließend seine Mannschaft und seine Ideen vor. Mit im neuen Vorstand sind:
Carsten K. (President)
Christian Ba. (Immediate Past President)
Christian Bl. (Vice President Education)
Ark (Vice President Membership)
Selma (Vice President Public Relation)
Elisabeth (Secretary)
Gunter (Treasurer)
Christian S. (Sergeant at Arms)
Ich wünschen den “Neuen” alles Gute, viel Glück und viel Spaß und Erfolg.
Danke an alle Beteiligten
Viele Grüße
Christian
“Jetzt oder Nie!” war das Thema des Abends. Das Team auf dem Feld war vollzählig und alle Rollen waren besetzt. Was dem Abend fehlte, waren die Nachwuchskräfte (Gäste).
Wir hatten vier vorbereiteten Reden. Davon eine Rede von Steffie, sie hat ihre Eisbrecher Rede gehalten und jetzt diese hinter sich gebracht und somit ist ihr Weg für ihr(e) nächste(s) Redeprojekt(e) freigeräumt. Sabine hat die Zuhörer mit ihrem Redeprojekt zu einer Diskussion gebeten, die den Redner durch neue oder erweiterte Bewertungskriterien weiter voranbringen soll. Frei nach dem Motto, “Du bist gut, sollst aber noch besser werden”. Die Annette hat uns mit ihrer Rede, das Schicksal ihres Fernsehers und ihr Fernweh nach deutschen Fernseher, unterhalten. Zuletzt noch meine Rede die das Thema Sprachbarriere beinhaltete. Ein Thema das mein Leben geprägt hat und weiterhin prägt. Das wichtigste an meiner Rede ist gewesen, dass ich es geschaft habe nach 6 Jahren Abstinenz meine 2. Redeprojekt zu halten:)
Stegreifmoderatorin war die Özlem. Stegreifredner Christian S. unterscheidet Blaues-Blut im Ader haben, mit dem Adligen und dem jenigen der tief in den Glas schaut und gewisse Weise auch das blaue Blut im Ader trägt. Ein neuer Schlumpf mit einer neuen Eigenschaft, würde der Christian B., den gedankenlesenden Schlumpf erschaffen wollen. Die Waltraud würde gerne die Rolle der populären Persönlichkeit Nina Hagen übernehmen wollen und so frei, selbstbewusst und energievoll sein wollen wie sie. Florians Spende Stahl im Wert von 1 Mio. Euro, würde gehen an den Kölner Tunnelbauer. Damit sein Sohn, sicher durch die Tunnels fahren kann.
Bedanken möchte ich mich noch bei unserem Ehrengast auf der Tribüne, dem Klaus für die übernahme zwei Rollen und seinem unermüdlichen Einsatz, die er für die Rheinredner zeigt. So ist auch diese Truppe Rheinredner über die vielen Jahre zu einer festen Größe gewachsen und macht mir persönlich genauso viel Spaß, wie an meinem ersten Tag im Club.
Der lustige Teil an diesem Abend ist für mich gewesen, dass Füllwortzähler Christian mit dem Füllwort “he_he” 15 x den Toastmaster des Abends erwischt hat
Freue mich jetzt schon auf das nächste Clubabend die am 1.Juli stattfindet.
Viele Grüße
Erdal